Wohnungsputz für den Winter: Nistkästen richtig reinigen

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Nachdem auch der letzte Vogelnachwuchs im Spätsommer das Nest verlassen hat, ist ein guter Zeitpunkt, um Nistkästen zu reinigen und damit die darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhe, Milben oder Zecken zu entfernen.

Es genügt, den Nistkasten gründlich auszufegen. Bei besonders starkem Befall kann man auch zu klarem Wasser mit etwas Sodalauge greifen. Im Anschluss sollten Sie alles gut trockenen lassen, bevor Sie den Kasten wieder schließen. Verwenden Sie keine chemischen Reinigungs- oder Desinfektionsmittel!

Gehen Sie beim Öffnen des Kastens behutsam vor. Dann und wann kann es nämlich vorkommen, dass sich Siebenschläfer, Hasel- oder Waldmäuse im alten Nistmaterial eingekuschelt haben. Deshalb besser vorher anklopfen!

Ab dem Herbst mieten sich dann gern zahlreiche Kleintiere, darunter auch bedrohte Arten, für das Winterhalbjahr in Nistkästen ein – beispielsweise Ohrwürmer, Florfliegen, Wespen- oder Hummelköniginnen, verschiedene Mäusearten und sogar Fledermäuse. Über den Winter kann es zudem vorkommen, dass sich in besonders kalten Nächten, Meisen Nistkästen als Unterschlupf suchen.

Wer den Nistkastenputz bis Ende Oktober nicht geschafft hat, sollte unbedingt bis zum Winterende damit warten, um Wintergäste nicht zu stören. Ein guter Zeitpunkt ist, je nach Wetterlage, von Anfang Februar bis Anfang März, also nach dem Auszug der Wintermieter und vor dem Einzug der ersten brütenden Vögel.

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